Osram streicht 2.000 Stellen, auch in Bayern
Wien. Der krisengebeutelte deutsch-österreichische Chip- und Lichtsystemhersteller Osram will in den kommenden drei Jahren 2.000 Stellen streichen – auch in Deutschland. In Regensburg in Bayern sollen Jobs »im niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich« wegfallen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das Sparprogramm soll die Kosten um jährlich 200 Millionen Euro senken.
AMS-Osram beschäftigt rund 19.000 Menschen weltweit. Bis 2028 sollen 2.000 Jobs wegfallen, die Hälfte in Europa, die Hälfte in Asien, wie das Unternehmen mitteilte. Österreich sei nicht betroffen. Das Unternehmen begründete den Kahlschlag mit einem wachsenden Preisdruck auf dem Markt für hochwertige optische Halbleiter; es gebe neue Wettbewerber in Asien, zwischen den schon etablierten Unternehmen tobe ein harter Kampf. AMS-Osram machte 2025 einen Verlust von 129 Millionen Euro, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Das sei eine deutliche Verbesserung im Vorjahresvergleich mit einem Verlust von 785 Millionen Euro. Der Umsatz ging um drei Prozent auf 3,32 Milliarden Euro zurück. (AFP/jW)
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