Ex-Welt-Chefredakteur dementiert Presseberichte
Berlin. Der ehemalige Welt-Chefredakteur Jan Philipp Burgard wehrt sich gegen Presseberichte über ein mögliches Fehlverhalten. »Die von diversen Medien verbreiteten Gerüchte, dass gegen meinen Mandanten bei Axel Springer Beschwerden wegen Belästigung oder eines übergriffigen Verhaltens vorliegen, sind nachweislich falsch«, teilte Burgards Anwalt am Montag auf eine Anfrage der dpa mit. Ein Sprecher erklärte am Montag: »Bis heute liegen Axel Springer keinerlei Beschwerden gegen Jan Philipp Burgard wegen Belästigung oder eines übergriffigen Verhaltens vor.« Burgard hatte in der vergangenen Woche überraschend seine Funktionen mit sofortiger Wirkung niedergelegt und dies mit gesundheitlichen Problemen begründet. Unter anderem die New York Times (NYT) berichtete am Sonntag über ein mögliches Fehlverhalten Burgards am Rande einer »alkoholreichen Weihnachtsfeier«, das letztlich zur Trennung geführt habe. Er sei, so NYT, bei internen Untersuchungen gefragt worden, ob er sich gegenüber weiblichen Beschäftigten auf der Feier unangemessen verhalten habe. Der Springer-Verlag steht auch hinter großen US-Publikationen wie Politico und Business Insider. (dpa/jW)
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