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Aus: Ausgabe vom 19.01.2026, Seite 16 / Sport
Handball

Fatale Auszeit

Silkeborg. Bundestrainer Alfreð Gíslason hat die Schuld für die Vorrundenniederlage der deutschen Handballer bei der EM gegen Serbien auf seine Kappe genommen. »Ich habe uns den Punkt gekostet mit meiner Auszeit. Dieses Tor hätte uns extrem gutgetan«, sagte Gíslason zu seiner unglücklichen Aktion in der Schlussphase der Partie am Sonnabend in Herning.

In der 58. Minute hatte Juri Knorr den vermeintlichen Ausgleich zum 26:26 erzielt. Doch in den Abschluss des Spielmachers hinein hatte Gíslason am Kampfrichtertisch den Buzzer für eine Auszeit gedrückt. Da das Signal um den Bruchteil einer Sekunde vor dem Treffer ertönte, zählte das Tor nicht. »Das ist natürlich fatal aus meiner Sicht und geht völlig auf mich«, hatte Gíslason eingeräumt.

Durch die 27:30-Niederlage steht die DHB-Auswahl bei der EM vor dem frühen Aus. Sollte Serbien sein letztes Vorrundenspiel gegen Österreich gewinnen, muss Deutschland sein Gruppenfinale gegen Spanien am Montag mit mindestens drei Toren Vorsprung gewinnen, um doch noch in die Hauptrunde zu kommen.(dpa/jW)

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