Gegründet 1947 Sa. / So., 03. / 4. Januar 2026, Nr. 2
Die junge Welt wird von 3063 GenossInnen herausgegeben
Aus: Ausgabe vom 03.01.2026, Seite 8 / Kapital & Arbeit

Niedrige Erzeugerpreise belasten Landwirtschaft

Berlin. Die deutsche Landwirtschaft wird durch niedrige Erzeugerpreise geschädigt – nicht nur bei Milch. Eine Tonne Weizen kostet zur Zeit lediglich etwa 180 Euro. »Mit jeder Tonne Weizen, die der Landwirt derzeit verkauft, verliert er und fährt Verluste ein«, sagte der Chef des Bauernverbandes, Joachim Rukwied, am Freitag zur Vorstellung des Marktberichts 2025/26. Ackerfrüchte wie Mais und Raps seien ebenfalls unter Preisdruck. Negativ sei auch die Preisentwicklung für Schweine. »Bei dem derzeitigen Erzeugerpreis von 1,60 Euro pro Kilogramm Schweinefleisch ist schon jetzt abzusehen, dass etliche Betriebe im laufenden Wirtschaftsjahr rote Zahlen schreiben werden.« Im Weinbau gebe es die größte Krise seit Jahrzehnten. (dpa/jW)

links & bündig gegen rechte Bünde

Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.