-
03.01.2026
- → Kapital & Arbeit
Niedrige Erzeugerpreise belasten Landwirtschaft
Berlin. Die deutsche Landwirtschaft wird durch niedrige Erzeugerpreise geschädigt – nicht nur bei Milch. Eine Tonne Weizen kostet zur Zeit lediglich etwa 180 Euro. »Mit jeder Tonne Weizen, die der Landwirt derzeit verkauft, verliert er und fährt Verluste ein«, sagte der Chef des Bauernverbandes, Joachim Rukwied, am Freitag zur Vorstellung des Marktberichts 2025/26. Ackerfrüchte wie Mais und Raps seien ebenfalls unter Preisdruck. Negativ sei auch die Preisentwicklung für Schweine. »Bei dem derzeitigen Erzeugerpreis von 1,60 Euro pro Kilogramm Schweinefleisch ist schon jetzt abzusehen, dass etliche Betriebe im laufenden Wirtschaftsjahr rote Zahlen schreiben werden.« Im Weinbau gebe es die größte Krise seit Jahrzehnten. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
