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Olympia

So geht’s nicht

Lausanne. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat den Weg für russische und bela­russische Ski- und Snowboardathleten freigemacht, als neutrale Athleten an Qualifikationswettkämpfen für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina teilnehmen zu können. Die CAS-Gremien kippten eine Entscheidung des Internationalen Ski- und Snowboardverbands FIS, keine russischen und belarussischen Sportler als »Individual Neutral Athletes« (AIN) zu Qualifikationswettbewerben der FIS zuzulassen.

Der russische und der bela‑russische Skiverband hatten unter anderem mit Athleten und Paraathleten Klage gegen die Entscheidung vom Oktober 2025 eingelegt. Der CAS teilte am Dienstag mit, zwei Beschwerden stattgegeben zu haben. Die CAS-Panels entschieden, dass die FIS-Satzung politischen Neutralitäts- und Antidiskriminierungsgrundsätzen verpflichtet sei. Das Verbot stelle eine unzulässige pauschale Ausschlussregelung nach Nationalität dar. Dem Urteil zufolge sollen russische und belarussische Athleten, die die Olympiakriterien erfüllen, an Qualifikationswettkämpfen teilnehmen dürfen. Der russische Sportminister Michail Degtjarjow, der auch Präsident des russischen Olympischen Komitees ist, begrüßte das Urteil und sprach von einem Erfolg. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.12.2025, Seite 16, Sport

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