US-Zollpolitik: VW verhandelt mit Regierung
Wolfsburg. Wegen der neuen US-Einfuhrzölle auf Autos verhandelt der Volkswagen-Konzern über ein mögliches Entgegenkommen mit der Regierung von Präsident Donald Trump. Konzernchef Oliver Blume stellte in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) (Samstagausgabe) etwa eine Produktion von Fahrzeugen der Marke Audi in den USA in Aussicht. »Wir haben eine Vorwärtsstrategie mit spannenden Projektansätzen, maßgeschneidert und attraktiv für den US-amerikanischen Markt. Das werfen wir in die Waagschale. Aktuell laufen konstruktive Gespräche mit der US-Regierung«, meinte Blume. Der Konzernchef sagte der Zeitung ferner, er sehe die Industrie als Teil der Lösung im Zollstreit. »Unser größter Hebel ist es, in den Regionen der Welt zu investieren, für Beschäftigung zu sorgen und Partnerschaften zu schließen.« Nordamerika sei für den VW-Konzern eine der wichtigsten Wachstumsregionen, so Blume. Volkswagen wolle das »Möglichste tun«, um als verlässlicher Investor und Partner in den USA zu handeln. (dpa/jW)
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