-
09.04.2025
- → Ausland
Serbische Opposition will UN-Untersuchung
Belgrad. In Serbien haben Regierungsgegner nach Vorwürfen, die Polizei habe bei einer Großdemonstration in Belgrad Mitte März eine Schallkanone eingesetzt, eine Untersuchung durch die UNO gefordert. Die Aktivisten übergaben dem UN-Büro in Belgrad am Dienstag eine entsprechende Petition mit rund 600.000 Unterschriften, wie die Bewegung »Kreni-Promeni« (Auf zum Wandel) mitteilte. Die Regierung bestreitet den Einsatz einer akustischen Waffe. Teilnehmer der Demonstration hatten von Lärm berichtet, der Panik ausgelöst habe. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!