Zum Inhalt der Seite

Südsudan: Deutschland schließt Botschaft

Berlin. Wegen der Gewalt im Südsudan hat Deutschland seine Botschaft in der Hauptstadt Juba geschlossen. Dies teilte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock am Sonnabend im Onlinedienst Bluesky mit. »Nach Jahren des fragilen Friedens« stehe der Südsudan »erneut am Rand des Bürgerkriegs«. Präsident Salva Kiir und Vizepräsident Riek Machar hätten das Land »in eine Gewaltspirale« gestürzt, erklärte Baerbock. Unterstützer von Präsident Kiir werfen Truppen Machars vor, im Nordosten des Landes Regierungstruppen angegriffen zu haben. Der wiederaufgeflammte Konflikt bedroht ein Friedensabkommen von 2018 zwischen Kiir und Machar. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.03.2025, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!