Zum Inhalt der Seite

Bericht: 30 Milliarden Euro für Zivilschutz

Berlin. Die Bundesregierung rechnet dem Spiegel zufolge in den kommenden zehn Jahren mit Kosten in Höhe von 30 Milliarden Euro für den Zivilschutz. Das Magazin zitierte am Freitag aus einem internen Papier des Innenministeriums. Darin heißt es, die Bevölkerung müsse in einem »inzwischen wahrscheinlicher gewordenen Kriegsfall« besser geschützt werden. Neben der Stärkung der militärischen Fähigkeiten der Bundeswehr sei »die zivile Unterstützung essentiell«. Besser ausgestattet werden müsse etwa das Technische Hilfswerk (THW) und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Zudem müssten auch die Warnungen der Bevölkerung, die Trinkwasserversorgung und die Fähigkeit zur »Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktion« verbessert werden. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 22.03.2025, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
→ Leserbriefe
  • Reinhard Hopp aus Berlin 22. März 2025 um 00:30 Uhr
    Der beste, kostengünstigste und nachhaltigste »Zivilschutz« ist Frieden und nicht Kriegtreiberei. Warum lässt sich eine Bevölkerung soetwas mehrheitlich schweigend und völlig widerstandslos gefallen?