Zum Inhalt der Seite

BYD in Ungarn: EU prüft »unlautere Subvention«

Brüssel. Die EU-Kommission prüft offenbar das Werk des chinesischen E-Autobauers BYD in Ungarn. Die Behörde befinde sich in der »Vorphase« einer Untersuchung, ob dieses »unzulässige Subventionen« aus Beijing erhalten hat, berichtete die Financial Times am Donnerstag. Sollte dies der Fall sein, könnten Anteilsverkäufe, Kapazitätsreduktionen oder Strafzahlungen die Folge sein. BYD hat in seine Fertigungsanlage in Szeged demnach vier Milliarden Euro investiert. EU-Beamte hätten kritisiert, es sei kaum lokale Wertschöpfung zu erwarten, da vor allem chinesische Teile verbaut würden. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!