Zum Inhalt der Seite

London: Kürzungen im Sozialbereich geplant

London. Die britische Regierung plant Medienberichten zufolge milliardenschwere Kürzungen bei den Ausgaben im Sozialbereich. Finanzministerin Rachel Reeves werde die Kürzungen in ihrer Frühjahreserklärung am 26. März bekanntgeben, berichteten die ­Financial Times und andere Medien am Mittwoch. Ein Sprecher des Arbeitsministeriums wollte sich gegenüber der Nachrichtenagentur AFP nicht zu den »Spekulationen« äußern. Die Regierung plane jedoch Reformen bei Gesundheitsleistungen, die für die Steuerzahler »fairer« sein sollten. Premierminister Keir Starmer hatte in der vergangenen Woche angekündigt, die Verteidigungsausgaben des Landes bis 2027 auf 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.03.2025, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
→Leserbriefe
  • Reinhard Hopp aus Berlin 6. März 2025 um 18:19 Uhr
    Ich frage mich, was es da noch groß zu kürzen geben soll, denn einen »Sozialstaat«, der eine solche Bezeichnung noch wert wäre, gibt es in GB doch schon längst nicht mehr.
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!