-
05.03.2025
- → Inland
Hamburg: Ermittlungen gegen Polizisten
Hamburg. In Hamburg wird gegen 15 aktive und pensionierte Polizisten dienstrechtlich ermittelt, die rassistische Nachrichten in Chats versandt und empfangen haben sollen. Das teilte die dortige Polizei mit. Im Zuge der Ermittlungen wurden am Morgen in Hamburg Wohnungen von sechs aktiven und drei pensionierten Beamten durchsucht. Hintergrund sind »fremdenfeindliche, rassistische sowie Gewalt und teilweise den Nationalsozialismus verherrlichende Nachrichten«, die zwei Beamte gesendet und empfangen haben. Gegen alle Verdächtigen seien Disziplinarverfahren eingeleitet worden. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!