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Französische Truppen verlassen den Senegal

Foto: Jerome Delay/AP/dpa
Ab nach Hause. Französische Soldaten verlassen das westafrikanische Niger (Niamey, 9.6.2021)

Dakar/Paris. Frankreich und der Senegal stellen die Weichen für den Abzug der in dem westafrikanischen Land stationierten französischen Soldaten. Der Abzug und die Rückgabe militärischer Liegenschaften solle bis Ende des Jahres erfolgen, teilten die Außenministerien mit. Beide Länder wollten auf eine neue Partnerschaft im Bereich Verteidigung und Sicherheit hinarbeiten, die den strategischen Prioritäten aller Parteien Rechnung trage.

Senegals Präsident Bassirou Diomaye Faye hatte Ende November angekündigt, dass französische Soldaten den Senegal verlassen sollten und auf die Souveränität seines Landes verwiesen. Für eine Zusammenarbeit seien keine französischen Militärbasen nötig. Frankreich hat offiziell noch rund 350 Soldaten in dem Land an der Westküste Afrikas.

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Damit setzt sich der Einflussverlust Frankreichs in den Staaten auf dem Gebiet seiner früheren Kolonien in West- und Zentralafrika fort. Zu Jahresbeginn kündigte die Elfenbeinküste ebenfalls den Abzug der französischen Truppen an. Ende Januar beendete Frankreich seinen Truppenabzug aus dem Tschad. (dpa/jW)

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Erschienen am 13.02.2025, Ausland

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