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Mehr Abschiebungen in Türkei und Irak

Berlin. Aus Deutschland sind im vergangenen Jahr deutlich mehr Menschen in den Irak und die Türkei abgeschoben worden als im Vorjahr. Wie die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Anfrage der Gruppe Die Linke mitteilt, wurden 2024 insgesamt 1.087 Ausreisepflichtige in die Türkei gebracht. Im Vorjahr waren es 875 Menschen. In den Irak wurden 699 Menschen gebracht, die Zahl hat sich damit mehr als verdoppelt. Insgesamt wurden 2024 20.084 Menschen abgeschoben – 22 Prozent mehr als 2023. Hauptzielländer der Abschiebungen aus Deutschland waren Georgien und Nordmazedonien. Die Türkei belegte 2024 den dritten Platz, gefolgt von Albanien und Serbien. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.02.2025, Seite 4, Inland

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