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Cum-Ex-Beteiligter soll elf Millionen nachzahlen

Bonn. Ein Exbanker, der wegen des Cum-Ex-Steuerbetrugs verurteilt wurde, muss eine offene Rechnung über elf Millionen Euro begleichen. Das Bonner Landgericht hatte ihn im Jahr 2020 zu einer Bewährungsstrafe von 22 Monaten verurteilt und die Einziehung von 14 Millionen Euro angeordnet, so dpa am Mittwoch. Zunächst zahlte der Brite drei Millionen. Strittig war aber, ob nicht das Geld, das die an dem Betrug beteiligte Warburg-Bank schon an den Staat gezahlt hatte, mit den restlichen offenen elf Millionen verrechnet werden könne. »Nein«, die Zahlung der Bank habe »keine Tilgungswirkung«, so das Kölner Oberlandesgericht schließlich. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2025, Seite 5, Inland

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