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Osten: Jeder vierte Job in der Autoindustrie

Berlin. Jeder vierte Industriearbeitsplatz in Ostdeutschland hängt von der Autoindustrie ab. In Westdeutschland ist der Anteil der Autoindustriearbeitsplätze an allen Industriejobs deutlich geringer. Damit ist der Osten auch besonders stark von der Transformation und aktuellen Konjunkturdelle der Automobilwirtschaft betroffen, wie aus einer Studie im Auftrag der IG-Metall-Gewerkschaftsteams in den Transformationsnetzwerken »ReTraNetz« Berlin-Brandenburg sowie »MoLeWa« Leipzig hervorgeht. VW, BMW, Porsche, Mercedes und Opel haben hier seit der »Wende« neue Produktionswerke errichtet. Jüngster Neuzugang ist Tesla in Grünheide. Insgesamt arbeiten knapp 51.000 Menschen an diesen großen Produktionsstandorten. Zusammen mit den Jobs in über 1.300 Betrieben der Zulieferindustrie hängt damit eine Viertelmillion Arbeitsplätze im Osten direkt oder indirekt von der Automobilindustrie ab. Die am Dienstag veröffentlichte Untersuchung zeigt: Ganze 95 Prozent der Betriebe müssen ihre aktuellen Produktionsbedingungen in den kommenden Jahren verändern. Andererseits sei die Region auf die Zukunft ausgerichtet: Pro Arbeitsplatz in der direkten Automobilindustrie bezögen ostdeutsche Standorte, verglichen mit ihren westdeutschen Pendants, das 2,4fache an öffentlichen Fördergeldern für Forschung und Entwicklung. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.01.2025, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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