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Kiew erhält weiter US-Hilfe und verliert Stadt

Kiew. Der von US-Präsident Donald Trump verfügte 90tägige Stopp eines Großteils der Auslandshilfen hat nach Angaben aus Kiew keine Auswirkungen auf die Waffenlieferungen an die Ukraine. Die ausgesetzten Hilfen beträfen humanitäre Programme, sagte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij. »Ich bin auf die Militärhilfe fokussiert. Sie wurde nicht gestoppt«, versicherte er am Sonnabend der Nachrichtenagentur Unian zufolge. US-Medien, wie Politico und das Wall Street Journal hatten zuvor übereinstimmend berichtet, dass Militärhilfe für Israel und Ägypten von dem Stopp ausgenommen sei. Von der Ukraine war nicht die Rede.

Dort haben russische Truppen am Sonntag nach Berichten auf beiden Seiten die Kleinstadt Welika Nowosilka besetzt. Der ukrainische Militärblog »Deepstate« sah auf seiner aktualisierten Karte nur noch eine Straße am Stadtrand in der Hand der Verteidiger. Russische Militärbeobachter schrieben auf dem Blog »Dwa Majora«, das Landstädtchen sei nach einem Jahr Kampf erobert worden. Während hierfür eine offizielle Bestätigung bis jW-Redaktionsschluss ausblieb, meldete das Verteidigungsministerium in Moskau die Einnahme von Selene in der östlichen Donezk-Region. (dpa/Reuters/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2025, Seite 7, Ausland

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