Zum Inhalt der Seite

Adidas erwägt Jobstreichungen

Herzogenaurach. Der Sportartikelhersteller Adidas erwägt Stellenstreichungen in seiner Zentrale. Man habe »jetzt damit begonnen zu prüfen, wie wir unsere Strukturen an die Realität unserer Arbeitsweise anpassen können«, erklärte der Konzern am Donnerstag auf Anfrage. Dies könne Auswirkungen auf die Organisationsstruktur und die »Anzahl der Stellen in unserer Zentrale in Herzogenaurach haben«. Dem Manager-Magazin zufolge geht es dabei um bis zu 500 Jobs. Dies habe Vorstandschef Bjørn Gulden bei einer internen Veranstaltung erklärt. Erst Anfang der Woche hatte Adidas seinen Jahresbericht veröffentlicht und demnach seinen Betriebsgewinn 2024 verfünffacht. Der Umsatz stieg um elf Prozent auf 23,7 Milliarden Euro, der operative Gewinn betrug 1,3 Milliarden Euro. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!