Zum Inhalt der Seite

BMW: Fahrzeugexport nach Russland gestoppt

München. Beim Autohersteller BMW soll es »Unregelmäßigkeiten« bei Autoexporten nach Russland gegeben haben. Interne Kontrollmaßnahmen hätten das aufgedeckt, heißt es in einer Stellungnahme des Münchner Unternehmens. Der weitere Verkauf von Fahrzeugen sei gestoppt. Die BMW Group habe zudem entschieden, »den hauptverantwortlichen Mitarbeitern zu kündigen«. Das Unternehmen bestätigte damit einen Bericht des Business Insider, wonach BMW vom Standort Hannover aus trotz bestehender Sanktionen mehr als 100 Fahrzeuge an russische Abnehmer geliefert hatte. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.12.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!