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Weltweit Proteste gegen Amazon

Wien. Von Japan über Italien bis zu den USA protestierten Beschäftigte und Aktivisten am »Black Friday« gegen den Onlinehändler Amazon. Der Widerstand fand laut einer Pressemitteilung von ATTAC in mehr als 30 Staaten statt. Kritisiert wird Amazon für Steuermissbrauch, Union Busting, Lohndumping und schlechte Arbeitsbedingungen. In der BRD bestreikte Verdi mehrere Logistikzentren, weil Amazon seit mehr als zehn Jahren Tarifverhandlungen ablehnt. In Indien hielt die kürzlich gegründete Gewerkschaft »Amazon India Workers Union« Kundgebungen ab. Zum 30. November rief ATTAC einen »Kauf-Nix-Tag« aus. Online heißt es: »Das Problem sind die Konzerne, nicht die, die kaufen.« (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.11.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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