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Nordkoreas Diplomat einbestellt

Berlin. Das Auswärtige Amt hat mit einer Einbestellung des nordkoreanischen Geschäftsträgers auf Berichte über einen angeblichen Einsatz nordkoreanischer Soldaten in der Ukraine reagiert. »Wir würden einen solchen Schritt natürlich als Eskalation betrachten«, sagte eine Sprecherin am Mittwoch. Die Einbestellung des Botschafters oder Geschäftsträgers eines Landes gilt in der Diplomatie als ein scharfes Mittel des Protests. Das Gespräch führte der zuständige Abteilungsleiter im Auswärtigen Amt. Er habe dem Diplomaten mitgeteilt, dass Berlin die Berichte über die angeblichen Truppenverlegungen »mit großer Sorge« verfolge. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.10.2024, Seite 4, Inland

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