-
21.10.2024
- → Ausland
Anwalt für Opposition in Mosambik getötet
Maputo. In Mosambik ist der Anwalt des oppositionellen Präsidentschaftskandidaten Venâncio Mondlane getötet worden. Zeugenaussagen zufolge schossen zwei Bewaffnete am Sonnabend auf ein Auto. Mondlanes Anwalt Elvino Dias und Paulo Guambe von der Partei Podemos wurden getötet. Die Polizei erklärte, Ermittlungen seien aufgenommen worden. Die EU verurteilte die Tötung und forderte in einer Erklärung eine vollständige und transparente Untersuchung, um »die Verantwortlichen für dieses abscheuliche Verbrechen vor Gericht« zu bringen. Vor anderthalb Wochen waren der Präsident, das Parlament und Provinzgouverneure gewählt worden. Der Regierungspartei Frelimo wird ein Sieg vorausgesagt. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!