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Initiative gegen tropische Frauenkrankheit

Berlin. Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) will verstärkt gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten vorgehen, an denen Millionen von Frauen und Mädchen auf dem afrikanischen Kontinent leiden. Beim Weltgesundheitsgipfel in Berlin stellt die Ministerin am Sonntag eine Initiative zur Eindämmung der sogenannten weiblichen Genitalbilharziose vor. Die Erkrankung kann unbehandelt schwerwiegende Langzeitfolgen haben, darunter chronische Entzündungen, Fehlgeburten, Unfruchtbarkeit und ein erhöhtes Risiko für AIDS. »Jede Frau hat das Recht, selbst über ihren Körper zu bestimmen. Aber es gibt immer noch viel zu viele Frauen auf der Welt, denen dieses Recht verwehrt bleibt«, erklärte Schulze. Das liege auch daran, dass Krankheiten, die eher Frauen betreffen, stärker vernachlässigt würden. Pilotland der Initiative ist das südostafrikanische Malawi. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.10.2024, Seite 15, Feminismus

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