Zum Inhalt der Seite

Pakistan: Expremier isoliert seit 13 Tagen

Islamabad. Der inhaftierte frühere pakistanische Premier Imran Khan ist nach Angaben seiner Partei seit 13 Tagen ohne Kontakt zur Außenwelt. Wie die Pakistan Tehreek-e-Insaf (PTI) am Donnerstag auf X mitteilte, halte ihn das Militärregime »jetzt in Isolationshaft, ohne Zugang zu Sonnenlicht, ohne medizinische Versorgung und ohne Beweise für sein Wohlergehen«. Khan war 2022 mit einem Misstrauensvotum gestürzt und seither mit zahlreichen Anklagen überzogen worden. Er und seine Partei prangern eine politische Verfolgung an. Vor zwei Tagen hatte auch Khans Exfrau Jemima Goldsmith geklagt, dass Khan »jetzt völlig isoliert« und ohne Kontakt zur Außenwelt sei. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.10.2024, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!