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Mehr als 500 Tote durch Fluten im Tschad

N’Djamena. Im Tschad sind durch die seit Juli anhaltenden Überschwemmungen bisher mehr als 500 Menschen gestorben. Rund 1,7 Millionen Menschen sind von den Unwettern betroffen, wie das UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) in dem zentralafrikanischen Land am Sonnabend mitteilte. Demnach wurden bisher mehr als 200.000 Häuser zerstört und mehr als 300.000 Hektar Agrarland überschwemmt. Fast 70.000 Nutztiere ertranken, wie das OCHA weiter berichtete. Alle Provinzen des Landes seien betroffen, sagte Wasser- und Energieminister Marcelin Kanabé Passalé. Entspannung sei nicht in Sicht. Im Tschad und in weiteren Ländern in Zentral- und Westafrika gibt es nach heftigen Regenfällen seit Wochen Überflutungen. In 14 Ländern sind mehr als vier Millionen Menschen betroffen, wie das Welternährungsprogramm vergangene Woche mitteilte. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2024, Seite 7, Ausland

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