-
19.09.2024
- → Ausland
US-Techkonzern mischt in Wahlkampf mit
Washington D. C. Microsoft hat nach eigenen Angaben eine angebliche russische Desinformationskampagne gegen die US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris aufgedeckt. Der US-Softwarekonzern verwies auf ein online verbreitetes Video, in dem der Vizepräsidentin vorgeworfen wird, 2011 bei einem Autounfall ein 13jähriges Mädchen verletzt und Fahrerflucht begangen zu haben. Dieses Video sei von einer russischen Gruppe mit dem Namen »Storm-1516« erstellt worden, die eine »dem Kreml nahestehende Trollfabrik« sei.(Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!