Zum Inhalt der Seite

Israel greift erneut Notunterkunft an

Gaza. Im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben bei einem israelischen Luftangriff auf eine Schule fünf Menschen getötet worden. »Fünf Märtyrer und mehrere Verletzte« seien nach dem Angriff auf die in eine Notunterkunft umfunktionierte Ibn-Al-Hadschtam-Schule in der Stadt Gaza geborgen worden, erklärte die örtliche Zivilschutzbehörde am Mittwoch. Die israelische Armee teilte mit, ihre Luftwaffe habe einen »präzisen Angriff auf Hamas-Terroristen« in einem Gebäude geflogen, das zuvor als Schule gedient hatte. Es seien »zahlreiche Maßnahmen« ergriffen worden, um die Zivilbevölkerung zu schützen, darunter der Einsatz präziser Munition und Luftüberwachung. Es ist der jüngste zahlreicher israelischer Angriffe auf umfunktionierte Schulen im Gazastreifen. Am Sonnabend waren nach Angaben der Zivilschutzbehörde bei einem Angriff auf die Schuhada-Al-Seitun-Schule in der Stadt Gaza fünf Menschen getötet worden. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2024, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!