-
17.09.2024
- → Inland
China: Umweltamt will 45 Klimaprojekte stoppen
Berlin. Im Zusammenhang mit mutmaßlichen Betrugsfällen will das Umweltbundesamt 45 Klimaschutzprojekte in China stoppen. »Unser Ziel ist es, alle 45 verdächtigen China-Projekte rückabzuwickeln«, erklärte der Leiter des Umweltbundesamts (UBA), Dirk Messner, am Montag. Die Projekte stünden unter einem »sehr starken Betrugsverdacht«, weil sie nicht die angegebenen Voraussetzungen, etwa zur Reduktion von Treibhausgasen, erfüllen würden. Wie im Juni bekanntgeworden war, haben sich deutsche Mineralölkonzerne möglicherweise einen Beitrag auf ihre CO2-Bilanzen anrechnen lassen, der auf Klimaschutzprojekte zurückging, die laut UBA auf Basis von Betrug zustande gekommen sein könnten. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!