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Belgien: Kongolesinnen fordern Entschädigung

Brüssel. Am Montag hat in Brüssel ein Berufungsverfahren begonnen, bei dem es um die Klage von fünf Frauen aus der früheren Kolonie Belgisch-Kongo geht. Sie verlangen vom belgischen Staat Entschädigung wegen »Verbrechen gegen die Menschheit«. Als Kleinkinder waren die heute über 70jährigen Frauen in Belgisch-Kongo ihren schwarzen Müttern entzogen und in katholischen Heimen untergebracht worden. Alle haben weiße Väter. In erster Instanz hatte ein Gericht die Vorfälle 2021 noch für verjährt erklärt und die Forderung nach einer Entschädigung von je 50.000 Euro abgewiesen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.09.2024, Seite 7, Ausland

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