-
31.08.2024
- → Ausland
Hinrichtung in den USA nach 30 Jahren
Miami. 30 Jahre nach dem Mord an einem Studenten und der Vergewaltigung von dessen Schwester ist ein 57jähriger am Donnerstag abend durch eine Giftspritze im Gefängnis von Raiford im US-Bundesstaat Florida per Giftspritze exekutiert worden, wie AFP am Freitag meldete. Der Supreme Court hatte zuvor einen Antrag des unter Parkinson leidenden Loran Cole auf Aussetzung der Todesstrafe aus Gesundheitsgründen abgelehnt. In den USA sind dieses Jahr bisher 13 Menschen hingerichtet worden. Die Todesstrafe ist in 23 von 50 Bundesstaaten abgeschafft, sechs weitere haben die Vollstreckung dauerhaft ausgesetzt. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!