-
29.08.2024
- → Betrieb & Gewerkschaft
Luftsicherheit: Neue Aufträge vergeben
Düsseldorf. Die Aufträge der gescheiterten Firma ESA Luftsicherheit GmbH wurden an einigen Verkehrsflughäfen neu verteilt. An der Vergabesystematik ändere sich nichts, auf eine gescheiterte private Sicherheitsfirma »folgen jetzt wieder weitere profitorientierte private Sicherheitsfirmen«, kritisierte Verdi auf luftsicherheit-nrw.de am Dienstag.
So ist am Flughafen Weeze nach der außerordentlichen Kündigung von ESA Luftsicherheit die Sicherheitsfirma I-Sec Deutsche Luftsicherheit interimsweise bis zum 31. Oktober 2024 von der Bezirksregierung Düsseldorf eingesetzt worden. Ab 1. November übernimmt sie den offiziellen Auftrag für die Luftsicherheitskontrollen.
I-Sec löst ESA Luftsicherheit kurzfristig auch am Erfurter Flughafen ab. Das Bundesinnenministerium hatte lange an der Firma festgehalten. Schließlich wurde der Vertrag mit dem Unternehmen außerordentlich gekündigt. Die Beschäftigten am Erfurter Flughafen warten nach wie vor auf ihre überfälligen Lohnzahlungen. Die letzte erfolgte am 15. Juni. Seit Wochen übernimmt dort die Bundespolizei die Fluggastkontrollen.
Neue Aufträge konnte sich I-Sec auch an den Flughäfen Dortmund und Karlsruhe sichern. Am Flughafen Berlin-Brandenburg und in Dresden bekamen Kötter Aviation Security und Securitas den Zuschlag. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!