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Thyssenkrupp schreibt rote Zahlen

Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Konzernzentrale von Thyssenkrupp in Essen

Essen. Der Essener Industriekonzern Thyssenkrupp macht vor allem wegen seines schwachen Stahlgeschäfts Verluste. Der Umsatz lag laut am Mittwoch veröffentlichten Quartalszahlen mit knapp neun Milliarden Euro rund sechs Prozent unter dem Vorjahresquartal. Das Nettoergebnis sackte von 83 Millionen tief in den roten Bereich auf minus 54 Millionen Euro ab. Die Stahlsparte sei »von schwacher Konjunktur und strukturellen Herausforderungen geprägt«, erklärte Thyssenkrupp. Hinzu kämen »die geringere Dynamik in wichtigen Kundenindustrien wie der Automobilindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau und der Bauwirtschaft« sowie die weiterhin hohen Energiekosten. Für das gesamte Geschäftsjahr geht der Konzern von einem Umsatzrückgang um sechs bis acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus und erwartet einen Verlust »im mittleren bis hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich«. (Reuters/jW)

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Erschienen am 15.08.2024, Kapital & Arbeit

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