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Nordirlandkommission untersucht Anschlag

Belfast. Mehr als 25 Jahre nach einem Bombenanschlag in der nordirischen Stadt Omagh hat am Dienstag eine unabhängige Untersuchungskommission ihre Arbeit aufgenommen. Sie werde den Anschlag »gründlich und furchtlos« aufarbeiten, versprach der Untersuchungsleiter, der schottische Richter Alan Turnbull. Bei der Explosion einer Autobombe am 15. August 1998 im Zentrum der Stadt Omagh waren 29 Menschen getötet worden, 220 wurden verletzt. Zu dem Attentat bekannte sich die Real IRA, eine republikanische Splittergruppe, die das vier Monate zuvor unterzeichnete Karfreitagsabkommen im Nordirlandkonflikt ablehnte. Die Verantwortlichen wurden nie gefasst. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2024, Seite 6, Ausland

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