-
31.07.2024
- → Ausland
Amnesty kritisiert Lager in Griechenland
Athen. Die in London ansässige Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die rechtswidrige Inhaftierung von Geflüchteten in einem geschlossenen Lager auf der griechischen Insel Samos angeprangert. Auf Samos hielten die griechischen Behörden die Menschen »willkürlich und illegal« fest, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht. »Die Menschen hatten nicht genügend Wasser, keine angemessene medizinische Versorgung und in einigen Fällen nicht einmal ein Bett«, erklärte Deprose Muchena, leitender Direktor bei Amnesty. Mitte Juli hatte auch die Antifolterkommission des Europarats in Strasbourg kritisiert, die Lebensumstände in den Lagern seien »unmenschlich und herabwürdigend«. Nach einem verheerenden Brand im Lager Moria im Jahr 2020 hatte die EU-Kommission Gelder in dreistelliger Millionenhöhe für neue Einrichtungen bereitgestellt. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
