-
25.07.2024, 20:08:02
- → Inland
»Asow«-Regiment sagt Europatournee ab
Berlin. Das faschistische ukrainische »Asow«-Regiment kann doch nicht in Berlin werben. Wie die 3. Sturmbrigade des Regiments am Donnerstag auf ihrem Telegram-Kanal mitteilte, wurde ein entsprechender Termin von den Veranstaltern kurzfristig abgesagt. Man könne nicht für die Sicherheit der Teilnehmer garantieren. Eine Sprecherin der Berliner Polizei bestätigte die Absage am Donnerstag auf Anfrage der Berliner Zeitung.
Ursprünglich sollten im Rahmen eines »informellen Treffens« Soldaten der Brigade, die in den Schlachten um Bachmut, Awdijiwka und Charkiw gekämpft hatten, im Hotel Continental in der Elsenstraße auftreten und um Unterstützung werben. Linke Gruppen hatten eine Absage der Veranstaltung gefordert und zu Gegenprotesten aufgerufen, die auch der Landesverband des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) unterstützte.
Der Berliner Auftritt war als Teil einer Europatour geplant, mit dem die ultrarechte Einheit vor allem Exilukrainer mobilisieren wollte. Doch nun wurden auch die angekündigten Veranstaltungen in Hamburg, Rotterdam, Köln oder Brüssel abgesagt. Zwei Werbetermine kommende Woche in Prag und Vilnius sollen jedoch weiterhin stattfinden. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!