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Berlin hält nichts von Areal am Bogensee

Wandlitz. Die Erschließung des Areals am Bogensee in Wandlitz mit der früheren Villa von NSDAP-Propagandaminister Joseph Goebbels ist nach Überzeugung des Berliner Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) »aus dem Landeshaushalt definitiv nicht« zu stemmen. Das Ganze »würde 300 Millionen Euro kosten«, sagte er laut dpa am Donnerstag. Finanzsenator Stefan Evers hatte im Mai dafür plädiert, das Areal notfalls zu verschenken. Das rund 17 Hektar große Gelände gehört dem Land Berlin. Nach dem Ende des Faschismus nutzten die Alliierten es kurzzeitig als Lazarett. Später übergaben die Sowjets das Gelände an die Freie Deutsche Jugend (FDJ), die dort ihre Jugendhochschule errichtete. Seit 2000 ist das Gebäude ungenutzt und verfällt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.07.2024, Seite 5, Inland

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