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Ausbeutung durch Armani und Dior

Rom. Die italienische Wettbewerbsbehörde hat Ermittlungen gegen die Luxusmodehändler Giorgio Armani und Dior wegen widriger Arbeitsbedingungen bei Zulieferern eingeleitet. Wie die Behörde AGCM am Mittwoch mitteilte, fanden bereits am Vortag Durchsuchungen bei Ablegern der beiden Firmen in Italien statt. Es gehe um Verstöße gegen die sozialen und ethischen Leitlinien, mit denen die Konzerne ihre Produkte bewarben. Beschäftigte seien unterbezahlt worden, hätten »mehr Stunden gearbeitet als gesetzlich erlaubt«. Sicherheitsvorkehrungen und Gesundheitsschutz seien nicht ausreichend gewesen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.07.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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