Zum Inhalt der Seite

China unterbricht Atomgespräche mit USA

Beijing. China hat beschlossen, Verhandlungen mit den USA über die Kontrolle und Nichtverbreitung von Atomwaffen auszusetzen. Das erklärte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, am Mittwoch in Beijing. Grund dafür seien fortgesetzte US-Waffenverkäufe an Taiwan. Zudem hätten die USA »eine Reihe negativer Maßnahmen ergriffen, die Chinas Kerninteressen ernsthaft schaden und das politische gegenseitige Vertrauen untergraben«. Beijing sei bereit, mit den USA »in Fragen der internationalen Rüstungskontrolle auf der Grundlage gegenseitigen Respekts zu kommunizieren«, sagte Lin weiter. Doch die USA müssten »Chinas Kerninteressen respektieren und die notwendigen Bedingungen für einen Dialog schaffen«, mahnte er. Washington und Beijing hatten im November begonnen, Gespräche über Rüstungskontrollen zu führen. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.07.2024, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!