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Chemie: Tarifpartner vertagen sich

Wiesbaden. Die Parteien im Tarifkonflikt der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie haben sich nach zweitägigen Verhandlungen in der zweiten Runde ohne Ergebnis vertagt. »Was die Arbeitgeberseite vorgelegt hat, ist noch zu weit entfernt davon, ein substanzielles Angebot zu sein«, begründete IG-BCE-Verhandlungsführer Oliver Heinrich am Mittwoch nach den Gesprächen in Wiesbaden. Der Verhandlungsführer der Kapitalseite, Matthias Bürk, teilte mit, die Positionen lägen »in vielen zentralen Fragen schlicht und einfach noch weit auseinander«. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 26. und 27. Juni in Bad Breisig bei Koblenz angesetzt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.06.2024, Seite 5, Inland

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