-
13.07.2023
- → Ausland
Israel: Journalistin aus Palästina verurteilt
Tel Aviv. Ein Gericht in Israel hat am Dienstag die palästinensische Journalistin Lama Ghoscha zu drei Jahren Haft auf Bewährung, neun Monaten gemeinnütziger Arbeit sowie einer Geldstrafe verurteilt, wie AFP am Mittwoch meldete. Die für mehrere palästinensische Medien tätige freiberufliche Reporterin stand bereits seit September unter Hausarrest. Laut Anklageschrift wird ihr vorgeworfen, in sozialen Netzwerken »zu Gewalt angestiftet« zu haben. Der palästinensische Journalistenverband verurteilte das Urteil als Verletzung des Rechts auf freie Meinungsäußerung von Journalisten. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!