Zum Inhalt der Seite

Pentagon: Chinesischer Ballon harmlos

Washington. Der chinesische Stratosphärenballon, der im Februar vom US-Militär abgeschossen wurde, diente nicht der Spionage, wie aus einer Äußerung von Pentagonsprecher Patrick Ryder auf einer Pressekonferenz am Donnerstag (Ortszeit) in Washington hervorgeht. »Unserer Einschätzung nach ist es beim Überqueren der USA zu keiner Sammlung von Daten gekommen«, sagte Ryder und bestätigte damit chinesische Angaben. US-Außenminister Antony Blinken hatte wegen des Ballons eine Reise nach Beijing abgesagt, die er im Juni nachholte. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.07.2023, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!