Tunesien: Mindestens 33 Tote nach Bootsunglück
Tunis. Nach einem Bootsunglück in der Nähe der tunesischen Küstenstadt Sfax ist die Zahl der toten Migranten auf mindestens 33 gestiegen. Weitere acht Leichen seien geborgen worden, teilte ein Sprecher der Nationalgarde am Freitag mit. Am Mittwoch hatte es zunächst geheißen, mindestens zehn Menschen seien bei dem Unglück ums Leben gekommen, 76 weitere gerettet worden. Die Migranten stammen den Angaben nach größtenteils aus Ländern südlich der Sahara. Dem Sprecher zufolge wurden am Freitag zudem vier Leichen von Migranten nahe der Kerkennah-Inseln entdeckt, darunter auch ein Baby. Bereits in der vergangenen Woche waren mehrere Boote vor Tunesiens Küste gekentert. Dutzende Menschen starben. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration kamen in den ersten drei Monaten dieses Jahres mindestens 441 Migranten bei der Überfahrt über das Mittelmeer ums Leben. (dpa/jW)
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