Polen will Radpanzer in die Ukraine liefern
Warschau. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki haben einen Vorvertrag über den Kauf neuer polnischer Radschützenpanzer unterzeichnet. Morawiecki hatte am Mittwoch gemeinsam mit Selenskyj in Warschau drei der Radschützenpanzer vom Typ KTO Rosomak hinter dem polnischen Regierungsgebäude inspiziert. Der Regierungschef hatte vor ein paar Tagen angekündigt, dass die Ukraine hundert Radschützenpanzer bestellen wolle. Demnach wird der Auftrag mit EU-Geldern für Polen und US-amerikanischen Hilfen für die Ukraine finanziert. Morwiecki nannte weder einen Preis für die Bestellung noch den geplante Zeitplan für die Auslieferung der Radschützenpanzer.
Zur Lieferung gehören auch selbstfahrende Mörser Rak auf Basis der Rosomak und laut Wolodymyr Selenskyj «dringend benötigte Piorun-Flugabwehrwaffen». Er habe mit der polnischen Seite auch über die Gründung gemeinsamer Rüstungsunternehmen zur Herstellung von Waffen und Munition gesprochen, erklärte Selenskyj. (dpa/jW)
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