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WM

Blutiger Eiter

Frankfurt am Main. Der frühere DFB-Sportdirektor Robin Dutt hat Bundestrainer Hansi Flick und Geschäftsführer Oliver Bierhoff nach dem erneuten Vorrundenaus bei der Fußball-WM in Katar in Schutz genommen. »Wir versuchen, dieses Pflaster mit einem neuen Trainer auszuwechseln – ich hoffe sehr, dass wir das nicht machen, denn die Wunde darunter eitert und blutet weiter«, sagte Dutt in einem Sky-Interview. »Der Trainer ist ganz sicher nicht das Problem, denn dann suchen wir auch in 16 Jahren noch nach einem Weltmeistertitel.« Er habe schon damals auf die Probleme besonders in der Ausbildung hingewiesen und mehr Tempo innerhalb des Verbandes gefordert. »Oliver Bierhoff war komplett meiner Meinung«, sagte Dutt und nahm damit auch den nach dem Scheitern in Katar stark kritisierten Geschäftsführer Nationalmannschaften und Akademie in Schutz. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2022, Seite 16, Sport

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