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Finanzhilfen für Moldau vereinbart

Foto: Hannibal Hanschke/Reuters/Pool/dpa
Von links nach rechts: Rumäniens Außenminister Aurescu, die Premierministerin der Republik Moldau Gavrilita, Bundesaußenministerin Baerbock und der französische Außenminister Le Drian

Berlin. Eine internationale Unterstützerkonferenz für die wegen der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine stark unter Druck stehende Republik Moldau hat sich auf Finanzhilfen im hohen dreistelligen Millionenbereich für das Land geeinigt. Die Teilnehmer hätten zudem die Aufnahme von 12.000 Kriegsflüchtlingen aus Moldau zugesagt, erklärte Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) am Dienstag bei der Konferenz in Berlin.

Laut Abschlusserklärung haben sich die Teilnehmer darauf geeinigt, Moldau mit einer Gesamtsumme in Höhe von rund 660 Millionen Euro zu unterstützen, darunter gut 108 Millionen Euro als unmittelbare Zuschüsse und 530 Millionen Euro als Kreditlinien. Für Deutschland sagte Kanzler Olaf Scholz (SPD) einen ungebundenen Finanzkredit in Höhe von 50 Millionen Euro zu. Baerbock betonte, alles deute darauf hin, »dass wir noch am Anfang dieser Krise, dieses furchtbaren Krieges stehen, dass wir gemeinsam einen langen Atem brauchen«. (dpa/jW)

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Erschienen am 06.04.2022, Ausland

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