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Scholz: Nein zu Energie-Embargo gegen Russland

Foto: Michele Tantussi/Pool photo via AP
Scholz und EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola am Dienstag in Berlin

Berlin. Kurz vor den Gipfeltreffen von EU, G7 und NATO in Brüssel bleibt Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bei seinem klaren Nein zu einem sofortigen Stopp der Energie-Importe aus Russland. Die Position der Bundesregierung sei unverändert, sagte Scholz am Dienstag nach einem Treffen mit EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola in Berlin. Das gelte auch für viele andere EU-Mitgliedsstaaten, deren Abhängigkeit von russischer Energie noch größer sei. Niemanden dürfe man in dieser Hinsicht »im Regen stehen lassen«. Sanktionen müssten einerseits einen starken Effekt auf Russland haben, andererseits aber auch für die eigene Volkswirtschaft verkraftbar sein, betonte Scholz. Es könne »sein, dass es sich hier nicht um eine kurze Angelegenheit handelt, sondern um eine längere Auseinandersetzung. Und da müssen wir das alle gemeinsam durchhalten«. Die Ukraine, aber auch einige EU-Staaten dringen auf einen EU-Importstopp für Energie aus Russland. (dpa/jW)

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Erschienen am 23.03.2022, Inland

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