-
17.02.2022, 18:46:58
- → Kapital & Arbeit
US-Verkehrsaufsicht untersucht Bremsprobleme bei Tesla
Washington. Die US-Verkehrsaufsicht nimmt den Elektroautobauer Tesla wegen Berichten über unvermitteltes Bremsen ins Visier. Es seien in den vergangenen neun Monaten 354 Beschwerden eingegangen, weil ein von Tesla als »Autopilot« vermarktetes Fahrassistenzprogramm plötzlich und unerwartet die Bremsen aktiviere, teilte die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) am Donnerstag mit. Die Untersuchung umfasst demnach rund 416.000 Tesla »Model 3« und »Model Y« von 2021 und 2022. Das Unternehmen selbst äußerte sich zunächst nicht.
Teslas Fahrassistenzsystem »Autopilot« sorgt schon länger für Bedenken. Kritiker finden, dass der Name eine Übertreibung ist, die zu fahrlässiger Nutzung einlädt. Die US-Verkehrsaufsicht untersucht auch andere Probleme im Zusammenhang mit dem Programm, etwa Auffahrunfälle von Tesla-Autos mit am Straßenrand parkenden Notfallfahrzeugen. Zuletzt hatte NHTSA den Druck auf das Unternehmen ohnehin erhöht. In den vergangenen Wochen musste Tesla in mehreren Fällen einwilligen, bei zahlreichen Fahrzeugen beanstandete Mängel zu beseitigen. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
