Zum Inhalt der Seite

Moskau verurteilt Wagner-Sanktionen

Moskau. Russland hat die von der EU verhängten Sanktionen gegen die russische Söldnerfirma Wagner verurteilt. »Die Hysterie, die sich im Westen um dieses Thema verbreitet hat, zeugt vor allem von dem Neid einiger ehemaliger europäischer Metropolen in bezug auf Staaten Afrikas und des Nahen Ostens«, deren Unabhängigkeit sie »seinerzeit gezwungenermaßen anerkennen mussten«, erklärte das Außenministerium in Moskau am Dienstag abend. Russland behalte sich das Recht vor, »zu reagieren«, teilte die Behörde mit. Das Ministerium betonte zugleich, dass »private Militärunternehmen nicht von den russischen Behörden kontrolliert werden«, und verteidigte das »souveräne Recht« der betreffenden Länder, solche Unternehmen zu beauftragen. Die am Montag von Brüssel verhängten Sanktionen richten sich gegen die Wagner-Firma selbst, acht Verantwortliche sowie drei weitere Unternehmen. Vermögen der Betroffenen in der EU wird damit eingefroren, sie selbst werden mit Einreisesperren belegt. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.12.2021, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!