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Japans Premier: Gabe an Yasukuni-Schrein

Tokio. Japans neuer Ministerpräsident hat am Sonntag eine rituelle Opfergabe an den Yasukuni-Schrein geschickt. Fumio Kishida sendete anlässlich des Herbstfestes einen »Masakaki«-Baum unter seinem Namen an den Schrein, sagte eine Sprecherin der Stätte der Nachrichtenagentur AFP. Zwei von Kishidas Ministern brachten demnach ebenfalls Opfergaben dar. Der Yasukuni-Schrein ist rund 2,5 Millionen japanischen Kriegstoten geweiht, darunter auch verurteilten Kriegsverbrechern. Besuche von japanischen Politikern an dem Schrein sorgen daher regelmäßig für große Verärgerung in China und den beiden koreanischen Staaten, die im Zweiten Weltkrieg von Japan besetzt worden waren. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.10.2021, Seite 6, Ausland

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