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Patientenberatung: Kassen wollen Neuanfang

Berlin. Die Krankenkassen haben die Regierungsparteien Union und SPD zu einem Neuanfang bei der Unabhängigen Patientenberatung (UDP) aufgefordert. »Wir brauchen eine zeitnahe politische Entscheidung, wie die UPD verstetigt werden kann«, sagte der Verwaltungsratsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Volker Hansen, am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. Zwischen Union und SPD herrscht Uneinigkeit, wie es mit dem Beratungsangebot weitergehen soll. Eine neue Ausschreibung müsse spätestens im November veröffentlicht werden, hieß es. Die UPD wird mit jährlich mindestens neun Millionen Euro durch den GKV-Spitzenverband gefördert. Bei ihr können Menschen Rat zu Behandlungen, Diagnosen oder Kassenleistungen einholen. Hansen forderte, die UPD müsse künftig aus Steuermitteln finanziert werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.04.2021, Seite 1, Inland

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